Geschichte des Parfums 0
Wer heutzutage wohlduftend durch den Tag gehen möchte, hat die Qual der Wahl. Dutzende von Parfum-Marken reihen sich im Regal der Drogerie. Dior, Lacoste oder doch lieber Bruno Banani? Doch die wenigsten Leute wissen vermutlich, woher Parfum eigentlich kommt und wie es hergestellt wird.
Eine lange Geschichte
Wie so vieles in unserer heutigen Kultur, hat auch das Parfum eine lange Tradition, die man bis ins alte Ägypten verfolgen kann. Schon dort wusste man um die Herstellung von Düften, die man zunächst bei der Einbalsamierung, später jedoch auch als Schönheitsattribut bei den Lebenden verwendete. Besonders prominent war hier Kyphi, eine Mischung aus Ölen, Alkohol und Fetten mit Zusätzen wie Myrrhe oder Sandelholz. Und auch in Indien legte man bereits früh Blüten in Öl ein, um eine wohlriechende Mixtur zu erhalten.
Wenn es um die neuzeitliche Entwicklung des Parfums geht, lohnt sich – es ist keine Überraschung – die Lektüren von Süßkinds „Das Parfüm“. Denn hier ist eine wichtige Station des Protagonisten die französische Stadt Grasse, und die gilt allgemein als Gründungsort der Parfümherstellung. Dort gründete der Apotheker Tombarelli im 16. Jahrhundert ein Laboratorium zur Herstellung von Düften – und machte die Stadt so zum Zentrum der Parfumproduktion. Heute erinnert ein Duftmuseum an die damalige Bedeutung der Stadt.
Duftende Details
Heutige Parfums wie sie auf rakuten.de zu finden sind, bestehen zum Großteil aus Alkohol und destilliertem Wasser. Weitere Grundbausteine wie ätherische Öle bestimmen die allgemeine Duftnote des Parfums. Hier unterscheiden Experten zwischen Kopf-, Herz- und Basisnote, welche den „Reihenfolge“ der Geruchswirkung beschreibt. Die sogenannten natürlichen oder synthetischen Riechstoffe wie Blüten, Früchte oder Gewürze setzen dann noch individuelle Akzente.